Mathias Kappa
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1952 Mathias Kappa wird in Mühlhausen, Thüringen geboren.
1955 Seine Familie siedelt nach Ravensburg in Oberschwaben über, wo er aufwächst.
1968 Er beginnt mit seiner Arbeit auf Percussioninstrumenten.
1969 Beeinflußt durch die Gruppe "Santana" beginnt er, eigene Wege zu gehen.
1970
Mathias Kappa gründet eine reine Percussiongruppe und spielt in
verschiedensten Rockfor-
mationen.
1974
Bei einem Auftritt als Vorgruppe von "Eulenspiegel",
wird er sofort von der Band als Percus- sionist engagiert. So
lernt er nun Musiker wie Wolfgang Dauner, Klaus Doldinger, Radu
Malfatti,
die Gruppe "Embryo", Häns´sche Weiß kennen.
1980 Durch die Freundschaft zu Annamaria und Marzio Sala lernt er den großen Rahmen musika- lischer Denk- und Arbeitsweisen kennen, was seine Entwicklung entscheidend beeinflußt. Weiter- hin spielt er in diversen Jazzformationen von Bigband bis Duo in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Besuche bei großen "Musiktagen", wie z. B. Donaueschingen, blieben nicht ohne Wir- kung auf ihn (John Cage, Phil Glass, Ligetti, Steve Reich).
1990 Weiteres Studium in Notation und Kompositionstechnik. Er wirkt bei verschiedenen CD-Pro- duktionen und Studioarbeiten mit.
1995 Im Frühjahr löst er sich von allen musikalischen Verpflichtungen und arbeitet ausschließlich an Soloprogrammen.
1997 Aufnahmen mit Produzent Eddie Herzel im Proxima Tonstudio in Mittelbiberach für die Solopercussion- CD "Confrontatione".
Das
erklärte Ziel von Mathias Kappa ist es,
auf seinen Percussioninstrumenten Geschichten zu erzählen.
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CD "Confrontatione" ( Digipack )
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Ein Soloprogramm für Percussioninstrumente von Mathias Kappa
Das hier
vorgestellte Soloprogramm besteht im ersten Teil aus der
Komposition "Confrontatione":
Drei Sätze, Allegro - Andante - Agitato.
Erster
Satz - Allegro:
Das Ineinandergreifen von drei Rhythmen, ihre Veränderung und
Auflösung.
Zweiter Satz - Andante:
Das Sich-Herantasten und Umspielen zweier Rhythmen.
Dritter Satz - Agitato:
Ein Rhythmus, Variationen darüber.
Der zweite Teil des Programmes besteht aus zwei Stücken. Im ersten Stück - "World-Wind-Music" - verarbeitet Mathias Kappa verschiedene Rhythmusstrukturen, die die Geschichte der percussiven Musik umschreiben und in einem großen Spannungsbogen auf eine finale Samba zulaufen.
Das zweite Stück - "Sambalo" - ist ein reines Bongostück, bei dem Mathias Kappa auf ungewöhn- liche Weise das Instrument, seine Hände und seinen Körper einsetzt und kombiniert.
CD
Confrontatione, Bestellnr. PXP6710062,
Im Fachhandel oder direkt bei Proxima Production bestellen.
Meinungen
Hier pocht
das Herz der Erde! Urbewegungen im Menschen eilen durch Raum und
Zeit. Erbar- mungslos entfaltet sich das Ursprüngliche zu einem
Pulsschlag der heutigen Zeit. Entschlossene und stille Ereignisse
verdichten sich in einer dynamischen Meditation. Eine absolute
Energie bahnt sich den Weg in die Welt.
A&M Sala
"Confrontatione"....so
lautet der Titel der Percussion-Produktion von Mathias Kappa.
Unerwartetes ist es ganz sicher was sich da dem Hörer
präsentiert. Ein bißchen von dem kürzesten Musikerwitz
("ein Schlagzeuger macht Musik") klingt mit den ersten
Sounds der Soloproduktion mit an. Da hört man "perkussive
Linien"... Melodiebögen auf Trommeln, da erklingen
differenzierte dynamische Abstufungen im groovigen Geflecht. Mal
launig vital, mal schwebend minimalistisch, mal überzeu- gend
spritzig, im Kontrast dazu dann aber plötzlich innovativ
klangsuchend. Kaum etwas verläuft auf dieser CD wie erwartet.
Ein Perkussionist konfrontiert seine Zuhörer mit Musikalität,
Spielwitz und trommlerischer Virtuosität.
Tri Percussion (Günter Kamp/Thomas
Keemss/Günther Peppel)
Mit
Mathias Kappa tritt ein leuchtender Stern in die Atmosphäre der
Percussionwelt ein. Er besitzt, wie nur wenige Künstler, die
Fähigkeit die Zuhörerschaft mittels der ungeheuren Beredsamkeit
sei- ner Interpretation in Bann zu ziehen. Seine Musik wirkt
komponiert und improvisiert zugleich und dadurch stets sprechend
lebendig. Fernab jedem eintönigen Getrommel bietet Kappa auf
"Con- frontatione" mit einem interessant
zusammengestellten Instrumentarium dem Hörer erfrischende
Abwechslung. Im Titelstück wird mit den Sätzen
"Allegro", "Andante" und "Agitato"
in einer klas- sisch orientierten Musikform musiziert. In den
folgenden Kompositionen "World Wind Music" und
"Sambalo" zeigt der Künstler seinen weiten,
reichhaltigen Horizont. Bravissimo!
Rolf Richie Golz
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